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SV 1845 Esslingen ist endgültig gerettet

Fußball-Kreisliga A, Staffel 1

 

Die SV 1845 Esslingen spielt auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A 1 – trotz der 1:4-Niederlage gegen den FV Plochingen im entscheidenden Relegationsspiel am Freitag beim TSV Berkheim.

Weil der TSV Wendlingen durch den Aufstieg in die Bezirksliga einen Platz in der A 1 freigemacht hat, steigen die 45er jetzt doch nicht ab.

Die Abstiegsarithmetik ist klar. Die A 1 weist eine Sollzahl von 15 Mannschaften aus. In der Saison 2010/11 spielte die Staffel aber mit 16 Teams, also mit einer über Soll. Um wieder auf die Sollzahl zu kommen, mussten vier Mannschaften direkt runter in die Kreisliga B. Bleiben also zwölf. Meister Berkheim stieg auf, bleiben elf. Von unten kamen die drei Kreisliga-B-Meister, macht wieder 14. Die Zahl 15 ist erreicht, weil von oben Absteiger Harthausen wieder in die A 1 kommt. Die Wendlinger haben mit ihrem Sieg jedoch dafür gesorgt, dass die SV 1845 nachrücken muss, um wieder die Sollzahl zu haben.

Bezirksspielleiter Werner Banzhaf traf sich gestern Abend in Kirchheim mit den Aktiven-Staffelleitern. Dort wurde entschieden, wer in der im August beginnenden Runde in welcher Staffel spielen muss. Die A 2 wird vermutlich als einzige Kreisliga-A-Staffel mit 16 Mannschaften an den Start gehen. In der Kreisliga B wird es in der Saison 2011/12 eine zehnte Staffel geben, die im Raum Göppingen angesiedelt ist. Das ist notwendig geworden, weil für die neue Runde über 20 zusätzliche Teams gemeldet worden sind. uba

 

Artikel aus der Nürtinger Zeitung vom 21.06.2011


Auferstanden und aufgestiegen

Die SV 1845 Esslingen wird souverän Meister der Kreisliga B, Staffel 1

 

Esslingen - Souverän machte die SV 1845 Esslingen den Titel in der Fußball-Kreisliga B, Staffel 1, bereits drei Spieltage vor Saisonende perfekt. Letztendlich standen neun Zähler Vorsprung auf dem Konto. Die Esslinger bleiben trotz des Höhenflugs auf dem Boden: Trainer Dion Greens Ziel in der Kreisliga A ist der Klassenverbleib.


Von Stefanie Dörre

 

Als Saisonziel wurde im August 2009 der direkte Wiederaufstieg angegeben. Dass dieses Vorhaben am Ende so souverän umgesetzt werden würde, hatte zunächst niemand zu träumen gewagt. Auch nicht Green, der das Team nach dem Abstieg aus der Bezirksliga vor zwei Jahren übernahm. „Das ist nicht selbstverständlich“, sagt der Coach, der das eine oder andere Mal auch selbst auf dem Platz stand. Dies soll aber weiterhin die Ausnahme bleiben. Für ihn war die Meisterschaft bereits nach dem 3:3 beim Vizemeister TSV Deizisau II so gut wie sicher: „Da gab es zwar noch die rechnerische Möglichkeit, dass wir nicht Erster bleiben. Aber ich war zu 99,9 Prozent sicher, dass wir in den verbleibenden fünf Spielen nicht jedes Mal verlieren.“ Bereits in der Winterpause war klar, dass die Esslinger das Zeug zum Wieder-aufstieg haben. Damals standen sie ohne Punktverlust ganz oben. Green ist angesichts der jüngsten Vergangenheit besonders stolz. Schließlich dürfe keiner vergessen, woher die Mannschaft komme. Denn beim Amtsantritt des Trainers standen nur sechs Spieler zur Verfügung. „In so einer Situation muss ein Team eigentlich abgemeldet werden“, sagt er. Das hat die SV 1845 nicht getan und stattdessen wieder eine Mannschaft geformt, die sich nun auf die neue Aufgabe freut. Fremd ist ihr die Liga nicht - 90 Prozent der Spieler, die im vergangenen Jahr aus der Kreisliga A abgestiegen sind, sind noch an Bord. „Unser Ziel ist es, eine stabile Saison zu spielen“, gibt Green vor. Das Meister-Team wird durch den A-Jugendlichen Martin Glattke sowie vier bis fünf Neuzugänge ergänzt. Die Verträge seien allerdings noch nicht unterzeichnet. Für Green war bei seiner eigenen Vertragsverlängerung neben dem Aufstieg das Umfeld im Verein ausschlaggebend. Vor allem die Zusammenarbeit mit Co-Trainer Hakan Karaman sei sehr gut: „Wir verstehen uns blind.“ Laut Green war der Aufstieg der erste Schritt. Ab jetzt ist der Blick auf die nächste Herausforderung gerichtet. Am 12. Juli beginnt die Vorbereitung für die Mission Klassenverbleib.

 

Artikel vom 11.06.2010 © Eßlinger Zeitung


Dion Green sichert SV 1845 den Titel

 

Esslingen (red) - Die SV 1845 Esslingen hat in der Fußball-Kreisliga B, Staffel 1, die Meisterschaft vorzeitig perfekt gemacht. Das Team von Spielertrainer Dion Green, dem der Treffer zum 2:0 gelang, gewann gegen den TSV Berkheim II mit 2:1 und kann damit drei Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. „Für unseren Trainer ist das einfach super. Früher war er in Berkheim aktiv und heute holen wir in Berkheim den Titel und sind aufgestiegen,“ freute sich SV 1845-Pressewart Bilgin Boz.

 

Artikel vom 10.05.2010 © Eßlinger Zeitung

 

 


Bayerische Verhältnisse bei der SV 1845 Esslingen

Nach dem 3:0-Sieg beim TSV RSK Esslingen II ist der SV 1845 Esslingen der Titel kaum noch zu nehmen. Zwölf Punkte Vorsprung bei vier noch ausstehenden Spielen - da müsste es mit dem Teufel zugehen. Bei der SV 1845 herrschen bayerische Verhältnisse. Der FC Bayern München wird sich bei 3 Punkten Vorsprung und ein um 17 Tore besseres Torverhältnis als Schalke am letzten Spieltag bei Hertha BSC den Titel genauso wenig nehmen lassen wie die SV 1845 in der Kreisliga B in den verbleibenden vier Spielen. „Wir werden den Sekt kalt stellen und den noch nötigen Punkt holen“, sagt Spielleiter Bilgin Boz. Wenn der Aufstieg unter Dach und Fach ist, wollen sich die Esslinger intensiv um Verstärkungen bemühen, um die künftigen Aufgaben in der Kreisliga A zu bewältigen.

„Die SV 1845 hat es verdient“, lobt RSK-Trainer Detlev Krüger den designierten Meister. Andererseits macht Krüger keinen Hehl aus der Enttäuschung über die Leistung des RSK-Teams. „Wir haben uns viel vorgenommen, aber wir haben es nicht umgesetzt und unsere Chancen nicht genutzt.“

 

Artikel vom 04.05.2010 © Eßlinger Zeitung




Die Herkunft spielt bei uns keine Rolle

Aus der Eßlinger Zeitung vom 4. Mai 2010

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ES-PLIENSAUVORSTADT: Sportvereinigung 1845 Esslingen hat die Fusion „nie bereut“ - Mit dem Sozialfonds werden Familien unterstützt

 

Aus zwei mach eins hieß es vor elf Jahren beim VFL Post und den Turn- und Sportfreunden Esslingen von 1845 (TSFE). Die beiden Vereine schlossen sich zusammen, firmieren seither unter dem Namen „Sportvereinigung 1845 Esslingen“ und führen eine glückliche Ehe. „Wir haben die Fusion nie bereut“, sind sich die SV-Vorsitzende Margot Kemmler und ihr Vorgänger Rolf Pratz einig.


Von Dagmar Weinberg

Schon lange pflegten die beiden Vereine eine gute Nachbarschaft. Der VFL Post war in der Plien­sauvorstadt zuhause, die TSFE'ler trainierten nur ein paar hundert Meter entfernt auf dem großen Sportgelände in Weil. Und so lag es nahe, dass man in Sachen Fusion aufeinander zuging. „Wir vom TSFE hatten schon lange einen Großverein angestrebt“, erinnert sich Margot Kemmler. Denn je größer ein Verein ist, desto mehr Aufgaben kann man an fest angestellte Profis übertragen. „So leisten wir uns eine diplomierte Sportlehrerin. Denn es ist uns wichtig, dass unseren Mitgliedern immer eine kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung steht“, erläutert die Vereinsvorsitzende, die aus der Kanuabteilung des TSFE kommt.

Breites Angebot

Beim VFL Post, der 1998 sein 75-jähriges Jubiläum gefeiert und zwischen 300 und 400 Mitglieder hatte, „gab es zwar keine dringende Notwendigkeit, sich mit einem anderen Verein zusammenzuschließen“, sagt Rolf Pratz, damals VFL-Vorsitzender. „Aber die Vernunft legte uns diesen Schritt nahe.“ Schließlich konnte man so das Angebot für seine Mitglieder erweitern. Zwar gab es zu jener Zeit im VFL auch eine Tischtennis-Abteilung, Volleyball als Freizeitsport sowie Kinderturnen und Gymnastik für Ältere. „Aber vornehmlich wurde Fußball gespielt.“ Die TSFE war hingegen „schon immer ein Mehrspartenverein, der mit seinem breiten Angebot sowohl den Breiten- als auch den Leistungssport abdeckt“, erklärt Margot Kemmler. „In den 90er-Jahren hatten wir sogar eine Frisbee-Abteilung. Aber das war nur eine Modeerscheinung.“

Obwohl sich in keinem der beiden Vereine großer Widerstand gegen eine Fusion formierte, „haben wir drei Jahre gebraucht, bis alles unter Dach und Fach war“, erinnert sich Rolf Pratz. Denn am Ende geht es immer auch „um das Selbstverständnis der Mitglieder“. So war auch diese Vereinshochzeit mit Ängsten verbunden. „Viele befürchteten den Verlust der Heimeligkeit.“ Dass es in einem Verein wie der SV 1845, die zurzeit rund 1600 Mitglieder zählt, mitunter etwas anonymer zugeht, sei klar. „In den großen Vereinen findet man das Heimelige in den einzelnen Abteilungen.“ Inzwischen ist man zusammengewachsen. „Es gibt zwar noch ein paar Grüppchen aus alten Zeiten, aber wir haben nie von jemanden gehört, dass wir die Fusion nicht hätten eingehen sollen“, unterstreicht Rolf Pratz.

Ihre Mitglieder rekrutiert die Sportvereinigung 1845 freilich nicht nur aus den beiden Stadtteilen, in denen die Sportplätze liegen. „Sie kommen aus der gesamten Stadt“, weiß Margot Kemmler. Denn nicht der Ort, sondern das Angebot seien entscheidend für die Wahl des Vereins. Immer wichtiger werde eine gute Präsentation im Internet. „Zur Kanuabteilung kommen inzwischen zwei Drittel der neuen Mitglieder über das Internet.“ Viele der kleinen Fußballer sind in der Pliensauvorstadt zuhause, wo der Nachwuchs bis heute auf dem VFL-Post-Platz in der Weilstraße trainiert. Und die Begeisterung fürs Kicken scheint ungebrochen. „Im Augenblick sind alle unsere Jugendmannschaften gut bestückt“, freut sich Rolf Pratz. Jetzt gehe es darum, die hoffnungsvollen „Eigengewächse aus der A-Jugend in den aktiven Bereich zu überführen“. Viele der jungen Kicker haben ausländische Wurzeln. „Doch die Herkunft spielt bei uns überhaupt keine Rolle“, sagt Margot Kemmler. Das sehe man auch daran, dass der Fußball-Abteilungsleiter der Sportvereinigung einen ausländischen Namen hat. Für die Vorsitzende ein Beweis, „dass die Integration über den Sport problemlos gelingt.“

Den Ausgleich schaffen

Ein Problem ist mitunter aber die finanzielle Lage von Familien. „Wir bekommen immer wieder Anrufe, in denen uns Eltern sagen, dass sie ihre Kinder leider bei uns abmelden mussten, weil sie arbeitslos geworden sind“, berichtet Margot Kemmler. Damit die sportliche Betätigung nicht am Geldbeutel scheitert, hat die SV 1845 einen Sozialfonds eingerichtet, in den auch die Mittel der Erika Salzmann Kern Stiftung geflossen sind. Durch diesen Fonds werden nicht nur junge Leistungssportler, sondern eben auch Familien mit niedrigem Einkommen unterstützt. „Dank des Geldes können wir die Kinder beitragsfrei stellen“, erläutert die Vorsitzende, deren Ziel es ist, „dass auch das Gutscheinheft der Stadt Esslingen auf eine Mitgliedschaft angerechnet werden kann“. Denn nur wenn man den sozialen Ausgleich schafft, gelinge auch die Integration.

 

Artikel vom 04.05.2010 © Eßlinger Zeitung

 

 


B-Jugend hat den 2. Aufstieg hintereinander geschafft

 

Unsere B-Junioren haben am Sonntag den Gegner aus Nellingen mit 5:0 besiegt und somit den Aufstieg in die Bezirksstaffel geschafft. In einem am Anfang etwas nervösen Spiel haben unsere 45er zwar die Partie dominiert, konnten aber über einen längeren Zeitraum nicht den erlösenden Treffer erzielen. Jedem war zu diesem Zeitpunkt bewusst: Wenn das 1:0 fällt, dann ist der Bann gebrochen und die nachfolgenden Tore fallen. So war es dann auch. Aus einer etwas unübersichtlichen Situation heraus fiel das 1:0. Der Weg war frei. Unsere 45er fanden immer besser zu ihrem bekannten Kombinations-Fußball. Nach und nach haben unsere Jungs die Nervosität abgelegt, den Gegner aus Nellingen an die Wand gespielt und letztendlich hochverdient die Partie mt 5:0 gewonnen. Nach Abpfiff fand der Jubel keine Grenzen - der 2. Aufstieg hintereinander ist geschafft. Was danach stattfand, kann man an in der Bilderngalerie sehen......

Ein großes Lob an das Super-Team der B-Junioren mit Ihren Trainern, Betreuern und allen, die an die Jungs glauben und ihnen die Daumen gedrückt haben.

 

26.04.2010 


Frau Margot Kemmler zur 1. Vorsitzende gewählt

 

Bei der Hauptversammlung unseres Vereines wurde Frau Margot Kemmler einstimmig zur neuen Vorsitzende der SV 1845 Esslingen gewählt. Damit wird Sie dieses Amt weiterführen, daß Sie bisher kommissarisch leitete.

Die Fussballabteilung wünschen Ihr und dem gesamten Vorstand viel Erfolg.